Rezept: Paprika-Zucchini-Pfanne mit Tofu-Geschnetzeltem

Es wird endlich mal Zeit, die Rezept-Kategorie zu befüllen. Fangen wir an! Dieses Rezept ist für eine Portion, kann aber natürlich auch entsprechend abgeändert werden. Grundsätzlich sind die Angaben hier immer „ca.-Angaben“, da viele Rezepte spontan entstehen und mit dem gekocht wird, was vorhanden ist – ganz getreu dem Vorgehen, wenn man eine Gemüstekiste abonniert hat. Wunder euch also nicht und habt den Mut, die Mengen einfach etwas anzupassen oder zu variieren. Keine Angst, es schmeckt auch mit etwas mehr Zucchini oder weniger Paprika oder einem weiteren Gemüse. Probiert einfach aus, denn dazu kocht man selbst!!!

Zubereitungsdauer: 20-25 Minuten

Für dieses Rezept benötigt ihr:

  • 1 kleine Zucchini
  • 1 Paprika (rot, darf aber auch gelb/grün sein)
  • 1 kleine Schalotte
  • 1 Tofuschnitzel (ich habe das hier verwendet, ihr könnt aber auch einfach Tofu in Natur verwenden!)
  • Olivenöl
  • Paprika „edelsüß“ gemahlen
  • eine Prise Pfeffer
  • 1/2 TL Salz
  • Oregano / italenische Kräuter

Optional:

  • 1 EL Tomatenmark
  • Gemüsebrühe (Pulver)
  • 50 ml Sahne

Bei den optionalen Zutaten könnt ihr selbst entscheiden, ob ihr das möchtet oder nicht. Das Tomatenmark passt gut dazu und wird empfohlen. Die Sahne könnt ihr ruhig weglassen, dann wird es etwas trockener, aber dafür ist das Gericht dann etwas gesünder, da weniger Fett und sogar vegan ;-) Möchtet ihr mehr als eine Portion kochen, nehmt einfach mehr Paprika, Zucchini und wenn ihr wollt auch Tofu. Die Schalotte reicht eigentlich.

So bereiten wir unsere Paprika-Zucchini-Pfanne zu

Zuerst wascht ihr das Gemüse, stellt die Pfanne auf den Herd und erhitzt diese. Nun schneidet ihr aus dem Tofu-Schnitzel kleine Streifen, d.h. ihr schneidet an der kurzen Kante kleine Stücke mit einer Dicke von 2-3 mm ab. Etwas Olivenöl kommt in die Pfanne und wenn es heiß ist, gebt ihr die Tofu-Scheiben in die Pfanne und bratet sie bei mittlerer Hitze (bei meinem Herd bedeutet das ca. Stufe 5-6 von maximal 9). Sie sollten leicht braun werden und nach ca. 2 Minuten wendet ihr sie und bratet die andere Seite ebenfalls ca. 2 Minuten. In der Zwischenzeit schält und schneidet ihr die Schalotten in kleine Würfelchen.

Zucchini-Dreiecke

Zucchini-Dreiecke

Die Zucchini viertelt ihr der Länge nach und jedes Viertel schneidet ihr dann in einem 45 ° Winkel (ungefähr!! Lasst das Geodreieck weg!) abwechselnd schräg ab, d.h. einmal geht die Messerspitze in Richtung der oberen rechten Ecke des Bretts, beim nächsten Schnitt in Richtung der oberen linken Ecke. So entstehen kleine Zucchini-Dreiecke. Als nächtes holt ihr das Tofu aus der Pfanne und lagert es auf einem Teller zwischen. Nun wieder etwas Olivenöl in die Pfanne und die Schalotten und Zucchini zugeben und immer mal kurz umrühren, während das bei Stufe 6-7 angebraten wir – wenn es zu heiß ist und die Zucchini schnell ansetzen oder dunkelbraun werden, bitte zurückschalten. Die Herde sind heutzutage sehr unterschiedlich, deswegen müsst ihr da ein bisschen nach Gefühl vorgehen. Währenddessen entfernt ihr die Kerne der Paprika und der Strunk/Stiel und schneidet sie in Streifen (ebenfalls 2-3 mm breit). Sobald das erledigt ist, gebt ihr den Paprika dazu und bratet weiterhin alles an. Insgesamt ca. 3-4 Minuten, dann schaltet ihr etwas zurück (Stufe 3-4) und gebt einen halben Teelöfel Oregano oder eine italienische Kräutermischung dazu. Kräuter der Provence gehen auch, wenngleich es dann vom Geschmack leicht variiert.

paprika-zucchini-pfanne1

Gemüse und Tofu in der Pfanne

Das Ganze nochmal 2-3 Minuten brutzeln lassen und dann das Tomatenmark hinzugeben. Am besten in der Mitte der Pfanne etwas Platz dafür machen und es dort kurz (1 Minute) braten lassen, aber die ganze Zeit das Mark in Bewegung halten, d.h. wenden, rühren. Schließlich mischt ihr alles gut durch, würzt mit Paprikapulver, Salz & Pfeffer (ggf. auch eine Prise Gemüsebrühe) und werft eure beiseite gestellten Tofu-Streifen wieder in die Pfanne. Wer möchte, kann das Gericht durch einen Schuss Sahne oder auch Hafer-/Kokos-Creme abrunden und hat dadurch dann ein Bisschen Soße.

Das war’s! Gleich servieren und genießen

Bei der Garzeit des Gemüses könnt ihr selbstverständlich variieren – ich mag es, wenn das Gemüse noch etwas knackig ist. Wann der beste Zeitpunkt ist, um herunterzuschalten, merkt ihr selbst, wenn ihr das Gemüse wendet. Gerade die Zucchini-Stückchen brauchen aber etwas länger – besonders bei der Verwendung größerer Zucchinis.

Paprika-Zucchini-Pfanne mit Tofu-Geschnetzeltem auf Teller

Die Paprika-Zucchini-Pfanne mit Tofu-Geschnetzeltem

Mein Fazit

In wenigen Minuten hat man ein einfaches, leckeres Gericht aus frischem Gemüse gezaubert, das obendrein gesund und kalorienarm ist. Außerdem hat man vielfältige Variationsmöglichkeiten und kann anderes Gemüse verwenden oder das Ganze zu Nudeln oder Reis servieren, wenn man großen Hunger hat. Probiert es einfach aus und nehmt es als Inspirationsquelle.

Viel Spaß und gutes Gelingen!